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IC 1318 Gamma Cygni Nebel am 05.09.2013 Gartensternwarte Gettorf

Das 135mm L Objektiv ist schon eine großartige Linse! Es macht richtig Spaß damit zu arbeiten... Hier habe ich auf die Region um Gamma Cygni (Schwan) gehalten und recht viele Objekte mit rauf bekommen. IC 1318, der Schmetterlingsnebel, kommt durch die modifizierte Kamera schön zur Geltung. Unterhalb, weiter rechts sieht man NGC 6888, den Crescent Nebel. Auch die beiden Sternhaufen M 29 und NGC 6910 sind zu erkennen. Allerdings waren die Aufnahmen nur durch aufwendige Bearbeitung zu diesem schönen Ergebnis zu bekommen.

Pferdekopfnebel (IC 434) mit Flammennebel (NGC 2024) am 09.11.2013 aus Gettorf

Dieses Objekt hatte ich schon lange auf meiner Wunschliste! Das Wetter passte, das C11 im Hyperstarbetrieb (560mm bei f2) sollte auch ausprobiert werden und die Kamera lag bereit. Insgesamt habe ich in der Nacht zu Montag 177 Bilder a`30 s. bei ISO 800 mit der EOS 50 Da aufgenommen. Da die Brennweite so kurz war brauchte ich nicht einmal einen Autoguider. Zusätzlich habe ich noch Himmelsflats und Darks aufgenommen und dann die Daten meinem Kollegen Karsten Möller zur Verfügung gestellt. Dieser hat die gesamte Bildbearbeitung in PixInsight durchgeführt. Die Kombination aus Aufnahme mit lichtstarker Optik und Bearbeitung durch PI-Profi hat sich hier eindeutig ausgezahlt!

M 27 Hantelnebel am 30.09.2013 aus Gettorf

Dieser planetarische Nebel im Sternbild Füchschen ist schon mit dem Teleskop ein toller Anblick. Mit einer astromodifizierten Spiegelreflexkamera kommen dann auch die Farben, insbesondere die Wasserstoffnebel, gut zur Geltung. Ich habe fast eine Stunde Belichtungszeit und noch etwas mehr in die Bearbeitung investiert um dieses Bild zu erzeugen:

Andromedanebel M 31 am 06.09.2013 Gartensternwarte Gettorf

So einen herrlichen Spätsommer hatten wir lange nicht mehr! Die wunderschönen, mondlosen Nächte luden dann auch zur Fotografie ein. Mit dem 200mm Fototele habe ich mit kurzer Belichtungszeit auf unsere Nachbargalaxie gehalten und die Kamera bis zum Morgen durchlaufen lassen. So kamen knapp 6 h Belichtungszeit zusammen. Anschließend nahm ich noch Darks und Flats auf und verarbeitete dann die Daten:

Andromedanebel am 12.11.2012 von der Gartensternwarte aus aufgenommen

Unsere Nachbargalaxie kann man in dunklen Nächten sogar mit bloßem Auge entdecken. Die Aufnahme ist allerdings etwas komplizierter, da der helle Galaxienkern schnell ausbrennt und die Details in den Armen bei kürzeren Belichtungszeiten darunter leiden. Hier habe ich meine ersten Versuche unternommen, um sie auf ein Bild zu bekommen. Nachbearbeitet mit Photoshop und Astronomy-Tools mit einer Gesamtbelichtungszeit von nur 23 Minuten und 28 Sekunden. Aussagekräftige Bilder fangen normalerweise bei ca. 4 h Aufnahmedauer an. Insbesondere nach dem Besuch eines Bildbearbeitungsvortrags bei der GVA Hamburg konnte ich doch jede Menge Details im Bild sichtbar machen.
 

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